Im Bereich der Atemschutztechnik gab es in den letzten Jahren große Erneuerungen und Veränderungen. Aufgrund des guten Entwicklungsstandes und der auslaufenden "alten" Atemschutzgeräte-Serie, haben sich die Feuerwehren im Kleinwalsertal entschieden, ihre gesamte Atemschutz Ausrüstung umzustellen. In Zukunft wird das Atemschutzwesen auf Überdruck-Systeme umgestellt werden.
Bei der Feuerwehr Riezlern werden zwei Arten von Atemschutzgeräten eingesetzt. Im Einsatz sind das PA 80 und das PA-94 – jeweils als Normaldruckgerät. Der Tragekomfort ist der wichtigste Unterschied dieser Geräte. Einsatzdauer, Flaschentyp und weitere Teile sind identisch. Hersteller beider Geräte ist die Firma Dräger.
Es handelt sich um umluftunabhängige Atemschutzgeräte. Sie werden bei Bränden oder Einsätzen mit Gefahrgütern eingesetzt. Die Atemschutzgeräte können im TLF, SLF und DLK bereits während der Fahrt zum Einsatzort angezogen werden (jeweils 3 Geräte).
Für die Sicherheit und zur Orientierung innerhalb des Trupps sind an den Atemschutzgeräten Notblitzleuchten angebracht.
Der Atemschutzraum der Feuerwehr Riezlern ist mit einem Füllkompressor ausgestattet. Mit diesem werden alle Atemluftflaschen im Kleinwalsertal befüllt. Der Kompressor ist mitlerweile in die Jahre gekommen und wird im nächsten Jahr erneuert.
Hier sieht man den Gerätewart beim Befüllen von 300 Bar Atemluftlfaschen. Die schwarzweiße Flaschenkenn-
zeichnung beim Flaschenkopf ist die EU-Kennzeichnung für Stickstoff, Sauerstoff oder beidem.
Über den Prüfkopf kann der Gerätewart die Dichheit der Masken feststellen.
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