News

Wasser- und Schlammeintritt in mehreren Gebäuden

Auf Grund der stark anhaltenden Regenfälle kam es am 30.12.2021 gegen 01.00 Uhr im Bereich "Am Sonnenbühl" oberhalb von Hirschegg zu einem Murenabgang. Dieser verstopfte die Abwasserrohre und Schächte mit Schlamm und Geröll. Dadurch floss eine Schlammlawine in Richtung der an der Landesstraße 201 befindlichen Wohnhäuser. In weiterer Folge drang Schlamm und Wasser in eine dort gelegene Ferienwohnung, welche zu diesem Zeitpunkt mit fünf Gästen belegt war, ein. Während die Gäste als auch die Bewohner des betroffenen Hauses schliefen, drang der Schlamm durch die Fenster in die im Erdgeschoss befindliche Ferienwohnung ein und bedeckte den Fußboden bereits knöcheltief. Die erst kürzlich renovierte Ferienwohnung wurde dabei erheblich beschädigt. Die Bewohner des betroffenen Hauses konnten durch die Polizei alarmiert werden und die fünf Urlaubsgäste, unter denen sich auch zwei Kleinkinder befanden, wurden aus ihrer Ferienwohnung evakuiert. Diese konnten in einem anderen Hotel untergebracht werden. Weiters drang der Schlamm in zwei Garagen ein und beschädigte zum Teil die dort verwahrten Gegenstände. Durch den Murenabgang und die dadurch entstandene Schlammlawine entstand ein Sachschaden in derzeit unbekannter Höhe. Es wurden keine Personen verletzt. Der Bürgermeister der Gemeinde Mittelberg war vor Ort und machte sich ebenfalls ein Bild der Lage.

Einsatzdetails

Starke Rauchentwicklung in Hirschegg

Aufgrund einer starken Rauchentwicklung in einer Wohnung in Hirschegg, kam es in den frühen Morgenstunden des 1. Weihnachtsfeiertags zu einem Großaufgebot der Feuerwehr und Rettungskräfte. Die Feuerwehren aus Riezlern, Hirschegg und Mittelberg rücken an. Vor Ort konnte rasch Entwarnung gegeben werden. Der Rauch wurde durch angebranntes Essen in einer Wohnung verursacht. Es war kein Eingreifen durch die Feuerwehren erforderlich.

Im Einsatz standen die Feuerwehren des Tales, der Rettungsdienst und die Polizei.

Einsatzdetails

Friedenslicht aus Bethlehem

In den vergangenen Jahren wurde zur Weihnachtszeit von unserer Feuerwehrjugend ein besonderer Beitrag geleistet. Unser Nachwuchs überbrachte und verteilte das Friedenslicht aus Bethlehem bei einer weihnachtlichen Veranstaltung beim Pavillon in Mittelberg. Aufgrund der nach wie vor herrschenden Auswirkungen um das Coronavirus, kann diese tolle Aktion leider nicht wie in den vergangenen Jahren durchgeführt werden. Es ist wichtig, dass gerade in dieser Zeit ein Zeichen der Zuversicht gesetzt wird. Den Menschen mit dem Friedenslicht Mut und Zuneigung schenken und aufzeigen, wir lassen euch nicht allein, ganz besonders nicht in der Advents- und Weihnachtszeit, dass ist die Botschaft der Feuerwehrjugend. Jugendleiter Günther FRITZ, sein Ausbilderteam, die Feuerwehrjugend und Kommandant-Stellvertreter Marcus Fritz übergaben am Gemeindeplatz in Riezlern das Friedenslicht aus Bethlehem an Bürgermeister Andi Haid und Pfarrer Edwin Matt.

Das Friedenslicht kann ab sofort in den Kirchen des Tales gegen eine freiwillige Spende abgeholt werden. 
Wir wünschen allen frohe Weihnachten! 

Feuerwehrfahrzeuge für Moldawien

Seit 2013 werden Feuerwehrfahrzeuge, welche in Vorarlberg ausgemustert werden, in einem Hilfsprojekt in die Republik Moldau überstellt. Das Land zwischen der Ukraine und Rumänien mit seinen gut drei Millionen Einwohnern gilt als Armenhaus Europas. Gründer und Organisator ist der Altbürgermeister von Rankweil, Hans Kohler. In Moldawien ist das Feuerwehrwesen durch Berufsfeuerwehren in den Städten geprägt. In den ländlichen Regionen gibt es keine oder nur sehr dürftig ausgestattete Feuerwehren. Die Anfahrtswege aus den Städten sind lang und so fällt oft das wenige Hab und Gut den Flammen zum Opfer oder eine Erstversorgung bei Unfällen ist nicht möglich. Es ist eine andere Welt. Dinge, die für uns selbstverständlich zum täglichen Leben gehören, gibt es hier einfach nicht. Auch soziale Strukturen fehlen zu einem Großteil. Daher ist eines der Ziele der Aufbau von freiwilligen Feuerwehren.

Durch die Ersatzbeschaffung eines neuen Löschfahrzeuges für die Feuerwehr Riezlern, hat sich der Gemeindevorstand auf Empfehlung der Feuerwehr Riezlern dafür ausgesprochen, das auszumusternde Altfahrzeug dem Hilfsprojekt zur Verfügung zu stellen.

Im Frühjahr 2020 haben die Vorbereitungen für die Fahrzeugüberstellung begonnen. Einsatzbekleidung wurde zusammengestellt, die Beladung komplettiert und die organisatorischen Vorbereitungen für die Reise getroffen. Zwei Mitglieder je Feuerwehr wurden vorgesehen die Fahrzeuge zu überführen. Von der Feuerwehr Riezlern waren das die Maschinisten Markus Kessler und Florian Jäger. Markus Kessler war jahrelang der zuständige Fahrzeugwart für das ausgemusterte Löschfahrzeug.

Wegen der geltenden Corona Reisebeschränkungen musste die Überstellung für das Jahr 2020 abgesagt werden. Am 14. Oktober 2021 startete der nächste Anlauf und der Konvoi mit 12 Fahrzeugen machte sich auf nach Eisenstadt im Burgenland. Nach mehreren Etappen und 2.373 km kamen alle Fahrzeuge ohne Panne sicher in Moldawien an. Danach teilte sich der Konvoi auf und es folgte die Weiterfahrt des Löschfahrzeuges aus Riezlern zum Zielort Telenesti im Norden von Moldau.

Am ersten Tag wurde die Delegation mit einer kleinen traditionellen Willkommensfeier herzlich empfangen. Am zweiten Tag startete die feuerwehrtechnische Einschulung auf das Löschfahrzeug. Das Strahlen in den Augen der Kameraden aus Telenesti ließ spüren, man tut das Richtige.

Die Rückreise erfolgte per Flugzeug nach Memmingen. Zu Hause wurden die beiden Abenteurer von einer Abordnung unserer Wehr herzlich in Empfang genommen und eine gravierte Holztafel als Erinnerung überreicht.  

Gerd Bürk

Aufgrund seiner über 54-jährigen aktiven Mitgliedschaft in der Feuerwehr Riezlern, wurde Gerd Bürk vom Feuerwehr-Ausschuss einstimmig zum Ehrenmitglied ernannt. Weil Gerd über 41 Jahre Zugskommandant in der Feuerwehr Riezlern war, wurde ihm vom Land Vorarlberg das Verdienstkreuz in Bronze verliehen. Die Überreichung führten der neue Landesfeuerwehrinspektor Herbert Österle und der Bezirksfeuerwehrinspektor Reinhard Karg durch. Herzlichen Glückwunsch Gerd!

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